Die Behandlung von Warzen, Melanomen und Tumoren

Die Behandlung von Warzen ist beim Pferd, wie bei allen anderen Tieren auch, sehr schwierig, denn Einreibungen helfen meist sowieso kaum.

Operationen führen oft noch zu noch größeren Streuungen der Warzen. Diese Warzen verschwinden meist von selbst am besten und es kann eigentlich auf eine medizinische Behandlung verzichtet werden. Warzen sind oft harmlose Gebilde. Anders als bei Tumoren, sie sind leider oft besonders bösartig, aber bei Pferden relativ selten. Das maligne Melanom allerdings, welches überwiegend bei Schimmeln auftritt, bildet eine Ausnahme.

Melanome sind  bösartige Tumore, wachsen aber sehr langsam und tun auch nicht weh. In der Regel stirbt ein Pferd an anderen natürlichen Ursachen, bevor der Krebs ein lebensbedrohendes Stadium erreichen wird, deshalb schon alleine wird hier von einer operativen Behandlung abgesehen. Überdies wird auch von einer operativen Behandlung abgesehen, da zu befürchten wäre, daß sich der Krebs durch OP nur beschleunigen würde und außerdem schlecht heilende Wunder hervorruft.

Man sollte außerdem auf die Zucht mit Stuten verzichten, wenn deren Scheidenbereich stark mit Melanomen befallen ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Tumore während der Geburt aufreißen und dann nur schwer wieder verheilen, ist groß. Ansonsten darf man getroßt Melanome als reine Schönheitsfehler betrachten und braucht sich eigentlich keine Sorgen zu machen. 

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