Wie und wodurch entstehen Knochenprobleme beim Pferd?

Hier einige Beispiele:

Überbeine, Knochenauftreibungen:

Diese können entstehen, nach Reizungen der Knochenhaut durch einen Schlag, z.B. durch Anschlagen der Hufe an den Innenseiten des gegenüberliegnenden Beines. Je nachdem, wo sie sitzen, sind sie nur Schönheitsfehler oder Ursache für chronische Lahmheiten. Überbeine an der Innenseite der Röhre und der Anatzstelle des Fesselträgers finden sich vor allem bei jungen Pferden, die zu früh zu schweren Belastungen ausgesetzt wurden. Früher sprach man deshalb von Remontelahmheit oder Belastungsüberbeinen. Auftreibungen unterhalb des Sprunggelenkes bezeichnet  man als Hasenhacke.

Schale und Leist:

So nennt man knöcherne Auftreibungen in der Gegend des Fessel, Kron oder Hufbeines.. Einseitig bezeichnet man sie als Leist, beidseitig als Schale. Sie alle entstehen durch übermäßige Beanspruchung an den Ansatzstellen von Sehnen und Bändern.

Spat: Hierunter versteht man Knochenauflagerung durch Verknöcherung mehrerer Gelenkspalten auf der Innenseite des Sprunggelenks. Spat ist nur während es Verknöcherungsprozesses schmerzhaft . Die Behandlung zielt darauf, diesen möglichtst schnell abzuschließen. Ein orthopädischer Hufbeschlag ist erforderlich.

Piephacke: Schwellung am Fersenhöcker, meist infolge einer Schleimbeutelentzündung, erst weich, dann verhärtet. Wird mit durchblutzngsfördernden Salben behandelt und bildet sich oft wieder zurück.

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