Windpocken sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die durch den Varizellen Virus hervorgerufen wird.
Etwa 14 Tage nach der Infektion setzen Kopf, Kreuz und Gliederschmerzen ein. Auch Fieber zwischen 38 und 39 Grad Celsius stellen sich ein. Nach zwei Tagen beginnt ein Hautausschlag mit linsengroßen roten Flecken. Anschließend verwandeln diese sich in juckende Knötchen und später in Bläschen, die mit einer wasserhellen, trüben Flüssigkeit gefüllt sind. Die Krankheit verläuft schubweise. Somit können sich gleichzeitig Flecken, Knötchen und Bläschen am Körper befinden. Meistens breitet sich der Ausschlag vom Kopf her über den ganzen Körper aus. Die Bläschen verkrusten, trocknen ein und fallen ohne Hinterlassung von Narben ab. Dies geschieht innerhalb von etwa zwei Wochen.
Obwohl der Windpockenausschlag sehr jucken kann, sollte dennoch das Kratzen vermieden werden, da sich die kleinen Bläschen dadurch entzünden können und kleine Narben entstehen.
Auch Schleimhäute, die Hornhaut des Auges, Schamlippen und Vorhaut können befallen sein.
Wenn Sie eine Windpockenerkrankung bei Ihrem Kind vermuten, konsultieren Sie auf jeden Fall Ihren Kinderarzt, denn er wird erforderliche Maßnahmen einleiten und Komlikationen, wie Hirnhaut und Nierenentzündungen sowie eitrige Mittelohrentzündungen als Nebenwirkungen ausschließen oder in seltenen Fällen behandeln können
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