Scharlach wird durch Streptokokken (eitererregende Bakterien) hervorgerufen.

Die ersten Anzeichen von Scharlach sind hohes Fieber, Schüttelfrost und Erbrechen, Schluckbeschwerden und starke Kopf und Gliederschmerzen. Die Kieferwinkellymphknoten sind angeschwollen, sowie der Rachenraum, der  zudem von düsterroter Farbe ist. Die Zunge  ist ebenfalls geschwollen und zeigt einen weißen Belag.

Am zweitem Tag der Erkrankung breitet sich das Scharlach Exanthem aus, und zwar am Hals und Brust beginnend und sich dann über Rumpf, Arme und Beine ausbreitend. Sie zeigt eine feinstfleckige, bis ausgebreitete Hautrötung. Am dritten Tag ist die Zunge nicht mehr belegt, sondern himbeerrot, die sogenannte Himbeerzunge. Das Exanthem wird zum Ende der ersten Woche schwächer. Gleichzeitig verschwinden die Halsschmerzen und das Fieber. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Haut sich kleieförmig zu schuppen. In dieser Zeit muß der Erkrankte wegen der hohen Ansteckungsgefahr isoliert werden. Meist wird der Arzt Penizillin verabreichen. Der Körper entwickelt gegen Scharlach Immunstoffe.

 

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