Es werden Unterschiede zwischen örtlich bedingte und symtomatischen Nasenblutungen gemacht
Örtlich bedingtes Nasenbluten kommt häufig durch Verletzung eines kleinen Blutgefäßes der gefäßreichen Nasenschleimhaut, zum Beispiel beim Nasenbohren oder bei zu kräftigem Schneuzen vor. Außerdem können Nasenbein oder Schädelbasisbrüche und Fremdkörper in der Nase zu Blutungen führen. Es kann allerdings auch an Fremdkörper in der Nase zu Blutungen kommen. Ferner kann es an gutartige Polypen oder bösartigen Nasentumoren liegen.
Symptomatisches Nasenbluten tritt als Anzeichen einer anderen Erkrankung, wie etwa einer fieberhaften Infektionskrankheit, einer Erkältung, bei Grippe oder Masern, Arterienverkalkung und Bluthochdruck, seltener bei Erkrankungen des Gehirns und Blutgerinnungsstörungen auf.
Zu häufiges Nasenbluten sollte vom Facharzt geklärt und behandelt werden. Selbsthilfe: Aufrecht sitzen oder mit angehobenem Kopf hinlegen und einige Minuten die Nasenflügel zusammendrücken. Am besten auf die Stirn und in den Nacken kalte Auflagen legen.
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