Was bedeutet Fieber?
Fieber ist ein notwendiger Abwehrmechanismus gegen die Virusinfektion. Fieber hält die Viren in Zaum. Nehmen Sie aber dennoch fiebersenkende Mittel ein, wird die Ausbreitung der Viren begünstigt! Lediglich wenn Fieber den Kreislauf zu sehr belastet, d.heißt, bei Erwachsenen ab etwa 39,5 Grad Celsius, bei Kindern ab 40 Grad Celsius, sind fiebersenkende Mittel zur Kreislaufschonung angezeigt. Versuchen Sie aber auch dann, mit einer möglichst geringen Dosis an Medikamenten auszukommen. Senken Sie das Fieber nicht gewaltsam.
Fieber bei Kindern
Kinder vertragen Fieber besser als Erwachsene. Daher sollten Sie Ihrem Kind erst ab etwa 39,5 Crad Celsius nach Anweisung des Arztes ein Fieberzäpfchen geben.
Einen Fieberkrampf erkennt man am Verdrehen der Augen und an krampfartigen Bewegeungen. Diese Symtome bedeuten, daß das Zentralnerversnsystem durch die hohe Körpertemperatur beeinträchtigt ist . Bei einem Fieberkrampf sollte sofort ein Arzt gerufen werden. Bis zu seinem Eintreffen können dem Kind kalte Wadenwickel gemacht werden. Dazu taucht man saubere Küchenhandtücher in Eiswasser und umwickelt damit die Fesseln und Waden des Kindes. Kinder, die Fieber haben, benötigen viel frische Luft und sollten nicht in zu warmen Räumen liegen. Außerdem brauchen sie viel Flüssigkeit, am besten in Form von Fruchtsäften.
Bei grippalen Infekten, die sich durch Schnpfen und leichtem Husten
bemerkbar machen, sollten Brust und Rücken des Kindes mit einer Salbe eingerieben werden, die ätherische Öle enthalten. Anschließend muß das Kind warm eingepackt werden. Die Salben und die darin enthaltenen Substanzen vermitteln ein wohliges, wärmendes Körpergefühl und lassen das Kind befreiter atmen. Wenn ihr Kind unter einem Reizhusten leidet, sollten Sie mit ihm auf jeden Fall einen Kinderarzt aufsuchen, auch wenn es kein Fieber hat. Der Arzt wird feststellen, ob die Bronchien des Kindes betroffen sind und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten.
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