Das Himmelsfürst Silberbergwerk

Das Himmelsfürst Silberbergwerk in Brand-Erbisdorf /Sachsen ist und bleibt  im Erzgebirge eines der bekanntesten Stollen und gilt als die absolute Fundgrube des Silbers in Sachsen.

Dieses Bergwerg galt schon im 19. Jahrhundert gemeinsam mit der Himmelfahrt Fundgrube als das ertragreichste und bekannteste sächsische Erzbergswerk.
Diese Grube war schon seit dem Anbruch vom 12. August 1749 von gediegenem Silberfund und dessen Abbau bekannt. Schon der Anbruch an diesem Tage erbrachte 68 kg dieses Edelmetalls hervor.
Im Jahre 1573 bis 1885 erbrachte der Himmelsfürst schon damals reichlichen Silberabbau.
Es wurden bis dahin insgesamt 650 t Silber gefördert.
Schon 1886 entdeckte Clemens Winkler im Himmelsfürster Argyrodit das Element Germanium.
Nach und Nach wurden im Laufe der Zeit die Grube Himmelsfürst  durch die verschiedenen Stolln,
wie den Weißtaubner Stolln, den Brandstolln, den Thelersberger Stolln und ab 1882 den Rothschönberger Stolln entwässert.
Nunmehr wurden nach dem zweitem Weltkrieg in allen erzgebirgischen Bergwerken Erkundungsarbeiten auf Uranerz durchgeführt.
Dieses wurde jedoch nicht gefunden.
Der Himmelsfürst wurde durch einen Förderquerschlag mit dem Davidschacht in Freiberg verbunden,
der daraufhin die Förderung von Bleizinkerzen aufnahm.

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